Philosophie...

 

Lebensmittel aus der Region für die Region.

 
Warum sollten wir regionale Produkte kaufen, wenn Köstlichkeiten aus aller Herren Länder zu jeder Jahreszeit in allen Supermärkten locken?

Im Zeitalter der Globalisierung ist es möglich alles zu jeder Zeit zu genießen. Das regionale Angebot, besonders aus Bergregionen, ist dagegen meist auf eine kurze Saison und relativ wenig Produkte beschränkt. Noch dazu ist die exotische Delikatesse oft billiger als das heimische Produkt. Das ist die eine Seite.

 

Die Kehrseite kann mit wachsenden Transitlawinen, steigendem Druck auf Bauern, Kulturlandschaft, Umwelt im ländlichen Raum beschrieben werden. Als Konsument entscheiden wir täglich ob wir kurzfristiges Profitdenken oder langfristige Entwicklungen unterstützen. Kultur kommt vom lateinischen Wort "colere", pflegen. Ohne die Landschaftspflege keine Kulturlandschaft. Und eine Landschaft kann auf Dauer nur dann überleben, wenn ihre Bewohner es schaffen, dass sie die Produkte dieser Landschaft auch verkaufen. Regionale Kreisläufe haben aber weitere Vorteile. Wenn der Bauer bekannt ist und eine Beziehung zwischen Produzenten und Konsumenten aufgebaut werden kann, entsteht Sicherheit und Verbundenheit. Diese allgemeinen Aussagen treffen im Besonderen auf das Stubaital zu.

 

Die bäuerliche Wirtschaftsweise erzeugt kulinarische Kostbarkeiten für Einheimische und Gäste. Soweit die Veredelung nicht direkt am Hof erfolgt, geschieht sie über traditionelle Familienbetriebe. Dadurch kann die besondere Qualität, die sich bei Milch- und Fleischprodukten schon aus dem kräuterreichen Futter der Bergwiesen ergibt, bis zum fertigen Produkt erhalten bleiben. Der Vertrieb erfolgt weitgehend regional. So bleibt auch die Wertschöpfung im Tal.

 

Über diese Kreislaufwirtschaft können die kleinen Strukturen erhalten werden die Notwendig sind, um Beziehung, Verbundenheit und schließlich Heimat zu schaffen!